Mein "Senf" zum Thema Kamera(s)

... ohne die ich nun mal keine Bilder aufnehmen und auch keine Video-Clips drehen kann.

"Ein für alle Mal"

Fotoapparate sind seit 1970 mein unerlässliches Handwerkszeug, deren Entwicklung und
Fortschritt ich natürlich interessiert verfolge. Ab 2001 begann dann (aus meiner Sicht) der
atemberaubende Fortschritt, die innovative Schnellebigkeit und der erbarmungslos sugge-
rierende "must have" Verkaufswettstreit der digitalen Kamerasysteme > einhergehend mit
endlosen, nicht selten erbsenzählerischen "Pixel-Diskussionen, et cetera pp." im Internet.

Meine erste Kamera war eine Leicaflex SL (1970). Und mit meiner vorletzten Kamera, der
handlichen, robusten, wetterfesten, haptisch angenehmen, hochleistungsstarken System-
kamera Panasonic Lumix G81 (plus fünf exzellente Objektive), beabsichtigte ich bis zum
Ende des Lichts zu fotografieren und Video-Clips zu drehen.

Foto: Lisel Bieber

19. September 2019:
"Von der subjektiven Leichtigkeit des Seins beim Fotografieren und Filmen" (A).

Aufgrund meiner zunehmenden Tatterichkeit (die mir u. a. das Wechseln von Objektiven
vor Ort in der Lamäng in hohen, risikoreichen Maßen erschwerte, ja unmöglich machte)
habe ich mich schweren Herzens von der Lumix G81 (+ Wechselobjektive) trennen müssen
> so mir denn z. B. das exzellente Leica DG Elmarit 2.8/200 Power OIS nicht aus der Hand
auf den Boden fallen (und teuren Schaden nehmen) sollte.

Anstelle der Lumix G81 (+ Wechselobjektive) habe ich mir die Sony RX10 IV angeschafft,
eine ALL-IN-ONE BRIDEKAMERA mit überragendem ZEISS Vario-Sonnar T* 2.4-4.0/24-600
Zoomobjektiv, dessen großer, praxisgerechter Brennweitenbereich von 24 mm Weitwinkel
bis 600 mm Tele, mir jeglichen, risikobehafteten Objektivwechsel erspart. * Darüberhinaus
ist die RX10 IV mit einen ultraschellen Autofocus ausgestattet, macht JPG- / RAW-Serien-
aufnahmen mit bis zu 24 Bildern pro Sekunde inklusive Autofokusnachführung und kann im
HFR-Modus, Slow-Motion mit 250 500 oder 1000f Bilder pro Sekunde. * Auch die optische
Bildstabilisierung der RX10 IV funktioniert (mit 4 von mir ermittelten Stops) in "tatterichge-
rechten" Maßen ... wie weiter unten das Ausprobierbild "Gipseier vor dem Fenster" belegt.
Hinsichtlich meiner Ansprüche an bi-Vision: "Poesie mit der Kamera", scheut die RX10
IV keinen Verleich, auch nicht mit Kameras mit größerem Sensor. * Bravo Sony + Zeiss!

Foto: Pascal Montag

Nachfolgend ein erstes Ausprobierbild mit der RX10 IV, aufgenommen durch das
Wohnungs-Doppelglasfenster mit Blick auf die herbstliche Terrasse. Stativ, ISO 800,
Blende 4.0, Zeit 1/100, Brennweite 600 mm
:

Bildstabilierung der RX10 IV (Ausprobierbild "Gipseier vor dem Fenster") Freihand, ISO 1600, Blende 4.0, Zeit 1/80, Brennweite 600 mm:

Die Bildqualität der ALL-IN-ONE BRIDGEKAMERA SONY CYBER-SHOT RX10 IV (mit "nur"
1-Zoll großem Sensor) genügt in erstaunlich hohen Maßen meinen Ansprüchen + Zwecken.

Einschub 31. Oktober 2019:
"Von der subjektiven Leichtigkeit des Seins beim Fotografieren und Filmen" (B).

Um gebrauchsfertige (in der Kamera gefertigte) "Timelapse" aufnehmen zu können und
zwar ohne viel Gedöns aus der Lamäng heraus (auch in Verbindung mit dem vorhandenen
Motion Controller Syrp Genie Mini), habe ich mir nun doch noch eine gebrauchte Pana-sonic Lumix LX15 angeschafft ("anschaffen müssen"). Schon das Vorgängermodell der
LX15, die LX7, entsprach meinem Verständnis "von der Leichtigkeit des Seins beim Foto-
grafieren" und bereitete mir viel Spaß und Freude im Umgang mit ihr :-)

Foto: Holger Panz

Auch die Lumix LX15 passt in meine Hosentasche! * Doch im Gegensatz zur LX7 ist
die LX15 u. a. mit einem größeren Sensor, einem Klappmonitor, brillantem 4K-Video, Post-
Fokus, Pre-Burst oder 4K-Live-Schneiden ausgestattet. Die Größe der LX15, ihre Verarbei-
tungsqualität, das Handling, die Bediengsfreundlichkeit und nicht zu letzt ihre Bildqualität,
sind geradezu "wie maßgefetigt für meine Zwecke vor Ort in der Lamäng". Doch erst das
hochlichtstarke, e x z e l l e n t e Leica DC Summilux 1.4-2.8/24-72 Vario-Objektiv rundet
die Panasonic Lumix LX15 zu einer erstaunlich leistungsstarken "Hosentaschenkamera" ab.
Bravo Panasonic + Leica!

Ein erstes Ausprobierbild, "Taschenuhr" - Freihand > ISO 125, Blende 1.4, Zeit 1/200,
Brennweite 24 mm
(LED Taschenlampe, RAW-Format, Ausschnitt):

Wow, die Bildqualität der kleinen Lumix LX15 genügt tatsächlich schon bei offener Blende
(F1.4) meinen Ansprüchen an bi-Vision: "Poesie mit der Kamera" (!).

Trotzdem
, die beste Kamera für mich, ist die Kamera, die ich gerade dabei habe > und
das ist nun mal die im Huawei P20 Pro verbaute Leica Triple Kamera. "Immer dabei" !

"Immer öfter dabei" wird fortan aber auch die Lumix "Hosentaschenkamera" LX15 sein !

Und für größere Outdoor-Einsätze passt meine komplette, "behindertengerechte"
Fotoausrüstung in eine kleine, aber feine Fototasche aus Leder
(> exklusive Stativ):

Tascheninhalt: RX10 IV, LX15, Ministativ, Genie Mini, Blitz, Akkus, Filter, Powerbank.

Zitat von Andreas Feininger:

"Die Tatsache, dass eine (im konventionellen Sinn) technisch fehlerhafte Fotogragrafie
gefühlsmäßig wirksamer sein kann als ein technisch fehlerloses Bild, wird auf jene scho-
ckierend wirken, die naiv genug sind, zu glauben, dass technische Perfektion den wah-
ren Wert eines Fotos ausmacht".